Qualität made in Bavaria

Erleben Sie den ROPA Stammsitz in Sittelsdorf in bewegten Bildern!

Die ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH in Sittelsdorf hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Produktionsstandort zur Herstellung von Maschinen für die Zuckerrüben- und Kartoffelerntetechnik entwickelt.

Über 380 Mitarbeiter sind bei ROPA am Stammsitz in Sittelsdorf beschäftigt, darunter befinden sich 20 Auszubildende.

ROPA Maschinen werden weltweit in über 40 Ländern erfolgreich eingesetzt.

In den letzten Jahren wurde viel Energie und Kapital in den Ausbau des Stammbetriebes in Sittelsdorf investiert. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach hochwertigen ROPA Maschinen wurden neue Fertigungshallen für Produktion, Forschung und Entwicklung errichtet, sowie eine neue Pulverbeschichtungsanlage in Betrieb genommen.

Um bestmöglichen Kundendienst und Ersatzteilversorgung auch außerhalb von Deutschland zu gewährleisten, wurden eigene Tochterunternehmen in Frankreich, in der Ukraine, Russland und Polen gegründet in denen weitere 180 Mitarbeiter für Kundendienst, Ersatzteillager und Vertrieb beschäftigt sind.

In direkter Angrenzung zum Werksgelände hat Firmengründer Hermann Paintner eine innovative Pilotbiogasanlage zur Erzeugung von Ökostrom und Wärme aus Zuckerrüben erbaut. Mit der experimentellen Versuchsanlage werden die Gäreigenschaften von Zuckerrüben ermittelt.

Entwicklung und Konstruktion

Präzision in Perfektion

Das Siemens Solid Edge Team hat für Sie bei ROPA Impressionen aus Entwicklung und Konstruktion eingefangen. Innovation und Perfektion sind bei ROPA die Leitlinien im modernen Fahrzeug- und  Maschinenbau.

Im Bereich Forschung, Entwicklung und Prototypenbau sind bei ROPA über 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Beschleunigung der Entwicklungszeit

Für ROPA lautet die Zielsetzung bei allen Entwicklungen: „Wir wollen den Ansprüchen der wirtschaftlich und zukunftsorientierten Zuckerrübenanbauer und Unternehmer gerecht werden."

Eine der Strategien zur Erreichung dieses Ziels beruht unter anderem darauf, bereits bei der Konstruktion geeignete CAD-Software einzusetzen, um auf Basis hochwertiger Konstruktionszeichnungen arbeiten zu können. Als im Rahmen eines Softwareprojekts die Integration einer neuen CAD-Lösung anstand, sahen sich die Konstrukteure mit der Herausforderung konfrontiert, eine Lösung zu finden, mit der sich neben Maschinenkomponenten auch Blechbauteile zügig konstruieren lassen. Gleichzeitig sollte die Software in der Lage sein, passgenaue Abwicklungen zu erzeugen. Die Wahl fiel schließlich auf die Software Solid Edge von Siemens.

Nach Einführung der Lösung sind die Konstrukteure von ROPA in der Lage, innerhalb der CAD-Lösung hochwertige Blechteil-Zeichnungen anzufertigen. In der Software lässt sich beispielsweise die Fahrzeugverrohrung bereits während der Konstruktionsphase integrieren, die Zeichnungserstellung erfolgt automatisiert. ROPA kann von einfachen Blechteilen bis hin zu großen Schweiß- und Bearbeitungsbaugruppen sämtliche Anforderungen im modernen Maschinenbau umsetzen.

Beschichtung

Auszeichnung für ROPA´s neue Maßstäbe in der Beschichtung von Landmaschinen

Der „besser lackieren. Green Award“ ist im deutschsprachigen Raum der einzige Wettbewerb für industrielle Lackierprozesse, der technologisch führendes Know-how praxisnah, vergleichend und ganzheitlich bewertet und die herausragenden Best-Practice-Lösungen auszeichnet. In der Kategorie „Inhousebeschichter – Lackierabteilung/Lackiererei mit weniger als 50 Mitarbeitern“ gewann die ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH aus Sittelsdorf.

Die Auszeichnung gilt als „Oskar“ für herausragende, innovative und nachhaltige Lackiertechnologie

Investition in Qualität und Nachhaltigkeit

Anfang 2015 hat das niederbayerische familiengeführte Maschinenbauunternehmen ROPA sein neu erbautes Montagezentrum eröffnet. Über 30 Mio. Euro wurden in modernste Fertigungstechnik mit Kugelstrahl- und Pulverbeschichtungsanlagen investiert, für innovativen Maschinenbau nach höchsten Umweltschutz- und Qualitätsstandards. Ziel war es die Qualität der Lackierung im Rahmen der technischen Möglichkeiten zu optimieren und diesbezüglich neue Maßstäbe zu setzen.

So wurden auf insgesamt 12.000 m² ein Lackierzentrum mit Kugelstrahl- und Beschichtungsanlagen nach höchsten technischen Standards errichtet. Die neuen Beschichtungsanlagen sind auf umweltfreundliche Lösemittel und emissionsfreie Pulverlacke ausgelegt. Aufgrund der hohen Schichtstärken bis 120 µm sind die eingebrannten Lacke gegen mechanische Beanspruchung wesentlich beständiger und bieten gegenüber Nass- und Tauchlackierverfahren eine deutlich größere Witterungs- und Säurestabilität.

 

Die teilautomatisierten Anlagen von Agtos und Rippert sind dimensioniert für Werkstücke bis zu 6 m x 2 m x 3 m (L x B x H) bei der Kleinteileanlage sowie 10 m x 3,5 m x 4 m bei der Großteileanlage. Für eine optimale Lackhaftung werden die Maschinenkomponenten vor dem Beschichten mit Stahlkugeln und Granulaten gestrahlt, so dass Zunder und Flugrost sicher beseitigt werden. Aufgrund der dadurch entstehenden rauen Oberfläche kann sich der Lack regelrecht verzahnen, was zu einer wesentlich verbesserten Lackhaftung führt, insbesondere auch auf Laser geschnittenen Kanten. Nach dem Strahlen werden die Bauteile entfettet, chemisch gereinigt, eisenphosphatiert und passiviert. Im Weiteren erfolgt bei elektrostatischer Aufladung die Beschichtung, bevor die Lacke eine Stunde lang bei 200 °C eingebrannt werden. Die Grundlastversorgung mit Wärme wird über die eigene 550 kW Biogasanlage mit der Zuckerrübe als Hauptsubstrat bereitgestellt. Für das Einbrennen der Lacke und zur Wärmeversorgung im Winter wurden weitere 12 Hargassner Hackschnitzelöfen mit jeweils 200 kW Nennleistung (2,4 MW) installiert.

Von Anfang an wurde bei der gesamten Planung der Fokus auf moderne und helle Arbeitsplätze gelegt. Schalldämmung, große Lichtfirste und eine ganzflächige Bodenheizung tragen einen wesentlichen Anteil dazu bei. Mit dem Neubau ist es der Familie Paintner gelungen, für die Mitarbeiter ein freundliches und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Geschäftsführung

Hermann Paintner und Dr. Eberhard Krayl führen als Doppelspitze das Familienunternehmen ROPA

Familie Paintner

Im Jahre 1972 wurde von Hermann Paintner, dem Firmengründer der ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH, der erste selbstfahrende Rübenroder entwickelt und gebaut. Seitdem hat sich der Familienbetrieb zum führenden Spezialisten für Maschinen zur Ernte, Reinigung und Verladung von Zuckerrüben entwickelt.

Heute gilt ROPA nicht nur im Heimatland Deutschland, sondern europa- und weltweit als führender Hersteller von Maschinen zur Zuckerrüben- und Kartoffelernte.

Für ROPA lautet die Zielsetzung bei allen Entwicklungen: „Wir wollen den Ansprüchen der wirtschaftlich und zukunftsorientierten Zuckerrübenanbauer und Unternehmer gerecht werden.“ Am Stammsitz von ROPA in Sittelsdorf sind mehr als 350 Mitarbeiter beschäftigt. Mit allen Kollegen in den Tochtergesellschaften zählt die Mannschaft insgesamt über 520 Beschäftigte. ROPA ist weltweit tätig. Eigene Tochtergesellschaften als direkte Vertriebs- und Servicestützpunkte mit umfangreichem Ersatzteillager wurden 2000 in Frankreich, 2003 in der Ukraine, 2005 in Russland, 2006 in Polen und 2008 in Kazan / Russland gegründet.

Aus der Praxis für die Praxis

Nach wie vor bewirtschaftet die Familie Paintner den landwirtschaftlichen Betrieb in Sittelsdorf. Auf rund 200 ha werden Zuckerrüben, Weizen, Kartoffeln und Raps bestellt. Seit 2004 betreibt Hermann Paintner Landwirtschaft in der Ukraine. Südlich von Kiew wachsen auf rund 1000 ha Pachtfläche Zuckerrüben und Getreide. Die eigene Landwirtschaft hat für ROPA entscheidende Vorteile. Die Mitarbeiter haben dadurch den direkten Bezug zur Praxis und können die Bedürfnisse und Anforderungen der Maschinenbetreiber besser nachvollziehen. Alle Entwicklungen werden so auf die praktischen Anforderungen abgestimmt und zeitgleich auf die Praxistauglichkeit überprüft. Die Flächen in der Ukraine dienen ebenso dem eigenen Versuchswesen. Dank der großen Strukturen können dort Neu- und Weiterentwicklungen vor der Markteinführung ausführlich auf "Herz- und Nieren" überprüft werden. Darüber hinaus werden in der Ukraine eigene Versuche zum Pflanzenbau und Pflanzenschutz durchgeführt.