Die Kartoffeln sind geerntet und der Blick richtet sich bereits nach vorne, denn nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Viele Betriebe stecken bereits mitten in den Planungen für das kommende Kartoffeljahr. Zugleich lohnt es sich, das außergewöhnliche Kartoffeljahr 2025 noch einmal Revue passieren zu lassen.
Die Kartoffelsaison 2025 wird vielen Landwirten in Deutschland und Europa in Erinnerung bleiben, als ein Jahr mit außergewöhnlich hohen Erträgen, aber ebenso großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Mit rund 13,4 Millionen Tonnen erzielte Deutschland die größte Kartoffelernte seit 25 Jahren. Auch in anderen westeuropäischen Ländern fielen die Erträge überdurchschnittlich hoch aus. Verantwortlich dafür waren vor allem die günstigen Witterungsbedingungen: Auf einen nassen Winter folgte ein warmes, trockenes Frühjahr, das ideale Voraussetzungen für die Pflanzarbeiten bot. Ausreichende Niederschläge im Juli förderten das Wachstum zusätzlich, wenngleich der Krankheitsdruck zeitweise anstieg.
Obwohl die Qualität der Knollen vielerorts gut bis sehr gut ausfiel, standen viele Betriebe vor der Herausforderung, ihre Ernte wirtschaftlich zu vermarkten. Umso wichtiger war eine besonders schonende und zugleich effiziente Ernte. Gerade in einem Jahr wie diesem konnte der neue ROPA Keiler 2 RK22 seine Stärken zeigen, die Kartoffeln konnten qualitätssichernd gerodet werden.
Insbesondere auch mit der zusätzlichen leistungsstarken Trenneinheit DoubleSelect sowie der Erdabreinigung am Überladerbunker ließen sich die Knollen sehr schonend und gründlich reinigen. Die hohe Trennleistung sorgte dafür, dass auch bei großen Mengen und schwierigen Bedingungen die geforderten Qualitätsstandards zuverlässig eingehalten wurden. In vielen Betrieben trug die Maschine entscheidend dazu bei, den enormen Mengendruck mit hoher Produktqualität zu verbinden.
Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Marktsituation erwies sich zudem eine breite Fruchtfolge als klarer Vorteil. Betriebe, die neben Kartoffeln auch Kulturen wie Zwiebeln oder Sellerie anbauten, konnten flexibel reagieren. Hier überzeugte der Keiler 2 RK22 mit seiner kurzen Umrüstzeit der Aufnahme: Innerhalb kürzester Zeit war die Maschine für andere Kulturen einsatzbereit – ein Merkmal, das den Keiler zu einem echten Allrounder im vielseitigen Erntebetrieb macht.
Damit zeigte die Saison 2025 eindrucksvoll, wie eng der Erfolg auf dem Feld mit der Dynamik des Marktes verknüpft ist – und wie wichtig flexible, leistungsfähige Technik in herausfordernden Jahren sein kann.
Kundenstimmen und Impressionen von der Ernte 2025:
Jubiläumsmaschine: Keiler Nr. 1000
Keiler Nr. 1000 geht an den Betrieb Gleich in die Südpfalz
In der Südpfalz bewirtschaftet die Familie Gleich einen hochspezialisierten Familienbetrieb mit rund 250 Hektar landwirtschaftlicher Fläche. Der Schwerpunkt liegt auf Sonderkulturen wie Frühkartoffeln, Spargel und Erdbeeren. Besonders die Frühkartoffelproduktion spielt eine zentrale Rolle im Betriebskonzept: Erste Pflanzungen erfolgen bereits Ende Februar unter Vlies und Folie. Die Ernte beginnt meist im Mai und erfolgt konsequent ohne Einlagerung. Innerhalb von maximal zwei bis drei Tagen gelangen die Kartoffeln direkt vom Feld in den Handel – Frische und Qualität stehen dabei an erster Stelle.
Bereits im Jahr 2020 setzte der Betrieb erstmals auf ROPA-Technik und nahm einen Keiler RK21 in Betrieb. In fünf Erntekampagnen wurden damit rund 570 Hektar zuverlässig gerodet. Zur Saison 2025 fiel die Entscheidung für den Umstieg auf den ROPA Keiler 2 RK22 – und damit auf die Jubiläumsmaschine Nr. 1000 dieser Baureihe.
Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des RK22 waren vor allem seine praxisnahen technischen Vorteile. Die besonders schonende Rodung ist ideal für empfindliche Frühkartoffeln und sichert eine hohe Produktqualität. Gleichzeitig überzeugt die Maschine durch ihre hohe Flächenleistung und Leistungsstärke bei kurzen Erntefenstern und Arbeitsspitzen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität: Neben der Kartoffelernte kann der RK22 auch für die Zwiebelernte mit Schwadaufnahme eingesetzt werden. Hinzu kommen ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze am Verlesetisch, die für angenehme Arbeitsbedingungen sorgen, sowie eine effiziente Reinigung bei maximaler Produktschonung.
Keiler 2 RK22 L - Lohnunternehmen Grimm, Goch bei Nordrhein-Westfalen
Keiler 2 RK22 L beim Lohnunternehmen Grimm bei Goch
Beim Lohnunternehmen Grimm sind zwei ROPA Keiler 2 RK22 im Einsatz. Dank des Überladerbunkers kann während der Fahrt übergeladen werden, wodurch wertvolle Zeit eingespart und die tägliche Flächenleistung der Maschine deutlich gesteigert wird.
Gerade für einen Lohnunternehmer wie Stefan Grimm bedeutet diese Effizienzsteigerung einen spürbaren Vorteil im täglichen Einsatz und einen klaren Gewinn in puncto Produktivität und Wirtschaftlichkeit.
Keiler 2 RK22 DoubleSelect - Matter, Pfalz
Tobias Matter im Interview
Auf dem Familienbetrieb Matter in der Pfalz stehen Kartoffeln und Zwiebeln im Mittelpunkt. Um die alte Technik zu ersetzen und für die Zukunft bestens gerüstet zu sein, hat sich die Familie in diesem Jahr für einen ROPA Keiler 2 RK22 Doubleselect entschieden – ausgestattet mit Bunkerwaage und Triebachse.
„Schon die erste Vorführung der DoubleSelect-Technologie hat uns überzeugt“, berichtet Tobias Matter. „Gerade in schweren Böden erwarten wir uns von der verbesserten Trennung einen großen Vorteil. Auch der Komfort gegenüber unserer alten Maschine ist enorm – viele Automatiken nehmen uns Arbeit ab.“
Ein besonderes Highlight für den Betrieb ist die Bunkerwaage: „Wir roden fast ausschließlich auftragsbezogen. Dank der Waage können wir exakt LKW-Mengen ernten, ohne Über- oder Unterladung. Das spart Zeit, Kosten und Nerven – und wir haben sofort den Ertrag im Blick.“
Die Triebachse sorgt zudem für Sicherheit bei feuchten Bedingungen: „Wenn der Auftrag da ist, muss er erledigt werden. Mit der Triebachse sind wir auch für schwierige Erntebedingungen bestens gewappnet.“
Der neue Keiler 2 RK22 Doubleselect bietet dem Betrieb Matter nicht nur maximale Effizienz und Flexibilität, sondern auch höchsten Komfort – ein echter Gewinn für die Kartoffelernte.
Keiler 2 RK22 - Michael Bruns, Hemsloh in Niedersachsen
Ersteinsatz eins neuen Keiler 2
Beim Betrieb Michael Bruns sind inzwischen drei ROPA Keiler im Einsatz: zwei RK21 sowie seit diesem Jahr neu hinzugekommen ein Keiler 2 RK22. Die Maschinenflotte unterstreicht das Vertrauen in die bewährte ROPA-Technik und sorgt für hohe Schlagkraft und Flexibilität im Erntealltag.
Keiler 2 RK22 Silver Edition - Meißle Hermann, Bibertal-Schneckenhofen in Bayern
Ersteinsatz bei dem Betrieb Meißle
Ersteinsatz eines neuen ROPA Keiler 2 RK22 Silver Edition mit Seitenwänden des Bunkers aus V2A-Edelstahl. Ebenfalls zu sehen sind die ergonomisch gestalteten Bedienelemente und das neue digitale Videosystem, die für hohen Bedienkomfort und effizientes Arbeiten im täglichen Einsatz sorgen.
Keiler 2 RK22 DS - Sebastian Hauser, Staßfurt in Sachsen-Anhalt
Ersteinsatz eines neuen ROPA Keiler 2
Der Landwirtschaftsbetrieb Sebastian Hauser setzt bei der diesjährigen Kartoffelernte auf einen ROPA Keiler 2 RK22 DoubleSelect und überzeugt sich dabei von hoher Leistungsfähigkeit im Feld sowie einem ausgezeichneten Bedienkomfort.
Besonders positiv hervorgehoben wurde zudem der kompetente Service der CLAAS Braunschweig GmbH, Niederlassung Groß Germersleben, der den Einsatz der Maschine optimal begleitet hat.
Wir bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen weiterhin eine erfolgreiche Ernte mit dem RK22 DoubleSelect!
Impressionen zu unseren Vorführungen
Vorführung eines Keiler 2 RK22 L mit unserem Partner LTZ Chemnitz GmbH
Bei einer Vorführung gemeinsam mit unserem Partner LTZ Chemnitz GmbH zeigte der ROPA Keiler seine Leistungsfähigkeit unter besonders anspruchsvollen Bedingungen. Beim Roden von Pommes- und Chipskartoffeln herrschten extrem nasse Bodenverhältnisse, zudem war das Kraut sehr lang und ungeschlagen.
Trotz dieser Herausforderungen kam der Keiler hervorragend mit den Bedingungen zurecht. Selbst ohne Verlesepersonal wurde eine saubere Ware erzielt. Der Kunde zeigte sich entsprechend begeistert von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Maschine.
Vorführung mit unseren Partner S&L Connect GmbH
Bei einer Vorführung gemeinsam mit unserem Partner S&L Connect GmbH wurde der ROPA Keiler unter anspruchsvollen Bedingungen eingesetzt. Der Kunde bewirtschaftet rund 60 Hektar Speise- und Vermehrungskartoffeln.
Das Vorführfeld präsentierte sich extrem klutig und war stellenweise von sehr hohem Steinanteil geprägt. Gerodet wurden Vermehrungskartoffeln, die direkt in Kisten abgelegt und im Anschluss unmittelbar ins Lager gebracht wurden.
Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse waren Rodegeschwindigkeiten von bis zu 3,0 km/h möglich, was die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Maschine eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Weitere internationale Impressionen zum Keiler
Der ROPA Keiler 1 feiert Premiere auf bulgarischen Feldern!
In der Region rund um die Stadt Ihtiman feierte unser ROPA Keiler 1 seine Premiere auf bulgarischem Boden. Gemeinsam mit unserem Vertriebs- und Servicepartner Animex präsentierten wir die Leistungsfähigkeit eines modernen 1-reihigen Kartoffelvollernters – und das unter besonders anspruchsvollen Einsatzbedingungen.
Die Nähe zum Sredna-Gora-Gebirge sowie die extreme Trockenheit stellten hohe Anforderungen an Mensch und Maschine. Große Mengen an Steinen und Kluten machten die Trennung zu einer echten Herausforderung. Der Keiler 1 überzeugte jedoch mit seinen großzügig dimensionierten Trenngeräten und den vielseitigen Einstellmöglichkeiten auf ganzer Linie. Selbst unter diesen harten Bedingungen blieb die Produktschonung dank des hydraulischen Antriebskonzepts auf höchstem Niveau.
Vorführungen mit unserem Partner Yeni Aktaş in der Türkei
Dank ihrer klimatischen Bedingungen eignet sich die Türkei besonders gut für den Kartoffelanbau. Als eines der weltweit 15 wichtigsten Exportländer nimmt sie auch auf dem internationalen Kartoffelmarkt eine bedeutende Rolle ein.
Die Ernte erfolgte bislang häufig in aufwendiger Handarbeit: Mithilfe einfacher Siebkettenroder wurden die Kartoffeln freigelegt und anschließend manuell in Bigbags gesammelt. Welche per Kran im Heckanbau eines Traktors auf die Lkws gehoben und entleert wurden. Trotz des händischen Aufsammelns war der Schmutzanteil aufgrund der anhaftenden Erde in der Regel hoch.
Vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs an schnelleren, effizienteren und kostensparenden Erntemethoden brachte ROPA gemeinsam mit dem langjährigen Vertriebspartner Yeni Aktas erstmals einen ROPA Keiler 2 RK22 mit Überladebunker und Double Select in die Türkei.
Die Maschine wurde im Rahmen von Vorführungen präsentiert.
Kartoffelernte in Australien
Herzlichen Glückwunsch an Paul und Doug Rennie von Agrico und Agrizone zum Kauf ihres ROPA Keiler 2 RK22 DoubleSelect. Das ist der erste Keiler auf australischen Boden!
In der Region Hillston, New South Wales zeigt dieser was er leisten kann. Mit dem fortschrittlichen DoubleSelect-Reinigungssystem von ROPA sorgt er selbst unter klutigen oder steinigen Bedingungen für eine überragende Separation und saubere Kartoffeln. Der vollhydraulische Antrieb und die stufenlosen Einstellungsmöglichkeiten maximieren die Effizienz, während die schnell wechselbaren Aufnahmen den Einsatz in mehreren Kulturen ermöglichen.
Ersteinsatz ROPA Keiler 1 bei Familie Lisbino in der Nähe von Neapel, Italien
Die empfindlichen Frühkartoffeln wurden dank hydraulischem Antrieb und vielfältiger Einstellungsmöglichkeiten besonders schonend gerodet. Das Sonnenschutzdach konnte bei sonnigen 34 °C einen spürbaren Komfortgewinn für das Verlesepersonal bieten.
„Jetzt reisen wir in der 1. Klasse“ lautete das abschließende Fazit von Domenico Lisbino.
Ein herzliches Dankeschön an die Familie Lisbino für das Vertrauen und Stacmec srl für die großartige Zusammenarbeit!
Die Bagger rollen wieder in Uelzen
Zum 01.11.2024 hat die ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH das Servicezentrum sowie das Gelände der PALANDT Agrartec GmbH in Uelzen übernommen. Seitdem werden Kunden der ROPA Kartoffeltechnik in Ost-Niedersachsen direkt durch das ROPA-Team betreut. Die Ersatzteilversorgung und Kundenbetreuung werden seither auf gewohnt hohem Niveau fortgeführt und kontinuierlich weiter optimiert.
Mit Blick auf die Zukunft geht ROPA nun den nächsten Schritt: Die Bagger rollen wieder! Durch die Erweiterung der ROPA Niederlassung in Uelzen um eine zusätzliche Halle entsteht dort ein Gebrauchtmaschinenzentrum. Damit stärkt ROPA den Standort gezielt und schafft zusätzliche Kapazitäten für Service, Technik und den Handel mit Gebrauchtmaschinen.
Mit der Kombination aus direkter Kundenbetreuung, hoher Ersatzteilverfügbarkeit und dem Ausbau der Infrastruktur entwickelt sich der Standort Uelzen weiter zu einem leistungsstarken Kompetenzzentrum für ROPA Technik in der Region.


























































