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ROPA – Der innovative Hersteller von Zuckerrüben-Erntemaschinen und Reinigungsladern Europas

Es war im Jahr 1972, als der Hermann Paintner als 25-jähriger Landwirt auf dem elterlichen Betrieb seinen ersten selbstfahrenden Zuckerrübenvollernter konstruiert und gebaut hat. Unterstützt von Freunden, getragen von der Gutmütigkeit und Offenheit seiner Eltern, vor allem seines Vaters hatte seine konstruktive Leidenschaft einen ersten Höhepunkt erreicht. Aus überwiegend gebrauchten Teilen hat er die erste Maschine gebaut. Bei den umliegenden Schrotthändlern war er ein gern gesehener Gast.

 

 

 

Alt waren die Teile seiner Maschine, neu seine Ideen. Als jugendlichen Idealisten, ohne viel praktische Erfahrung, hat ihn die Fachwelt zunächst abgestempelt. Gänzlich ohne fundierte technische Ausbildung, haben sie ihm keine, zumindest kaum eine Chance eingeräumt. Und doch, die Zukunft hat sie eines Besseren belehrt. Nicht die großen namhaften Unternehmen mit ihrer Vielzahl an Technikern und Ingenieuren haben das Rennen gemacht, sondern ein junger pfiffiger Landwirt aus dem niederbayerischen Hügelland.

 

 

 

Schon als Kind, mehr noch als Jugendlichen zeichnete Hermann Paintner ein großes technisches Interesse aus. Spielerisch begann er zunächst seine Ideen, seine Gedanken, in die Praxis umzusetzen. Beim Tüfteln und Basteln war er in seinem Element, beim Sägen und Schweißen, beim Bohren und Drehen. Auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb, den er einmal weiterführen sollte, hatte er sein Betätigungsfeld. Es gab kaum eine Maschine, an der er nicht in jungen Jahren schon eine technische Änderung vorgenommen hatte. Wenn sich auch nicht immer eine Verbesserung ergab, so war es ihm der Versuch doch wert.

 

Im Jahre 1974 war es soweit, dass Interessenten für eine weitere Maschine vorhanden waren und die Maschine in Kleinserie gebaut werden sollte. Dafür war auf dem Hof des Betriebs Paintner nicht die nötige Kapazität vorhanden. Auch fehlte die technische Ausrüstung und das Personal für solch ein Unternehmen.

 

Somit suchte sich Hr. Paintner einen Partner, den er in der kleinen Landtechnikfirma Holmer fand. Hr. Paintner konstruierte und entwickelte auf selbstständiger Basis für Holmer weiter.Holmer, System Paintner“ wurde zum Inbegriff sechsreihiger, selbstfahrender Rübenerntetechnik in Deutschland, ja in weiten Teilen Europas. 10 Jahre währte diese Zusammenarbeit. Dann erfolgte die Trennung.

 

 

 

1986 war das Gründungsjahr der ROPA Fahrzeug und Maschinenbau GmbH. Als Standort wurde der landwirtschaftliche Betriebssitz in Sittelsdorf gewählt. Von neuen Ideen beseelt und mit großer Energie machte sich Hr. Paintner daran, eine einfachere, günstigere Version eines Zuckerrübenvollernters zu konstruieren. Diese Maschine mit kleinem  Zwischenbunker konnte sich jedoch in der Praxis nicht durchsetzen.

 

Da Hr. Paintner der Südzucker AG als inzwischen namhafter Konstrukteur bekannt war, wurde ihm 1987 die Umsetzung eines patentierten Rübenladegerätes angetragen. ROPA erwarb die Lizenz für den alleinigen Bau und Vertrieb von Hr. Fischer in Eggmühl. Somit wurde mit der Produktion der „Lade-Maus“, wie sie in der Fachwelt genannt wird, begonnen. Dieses Gerät übernimmt das Reinigen und Laden der Zuckerrüben von der Miete am Feldrand auf den LKW auf der Straße. Mit diesem geht die Ladung dann ab in die Zuckerfabrik.

 

 

 

 

 

 

Im Jahr darauf, 1988, begann die Neukonstruktion eines Zuckerrübenvollernters, der auf dem Markt den durchschlagenden Erfolg bringen sollte. Durch eine neuartige Rahmenkonstruktion, die eine großvolumige Bereifung ermöglichte, konnten 35 % mehr Rüben im Bunker untergebracht werden als bei allen Wettbewerbern. Die erste Bewährungsprobe erfolgte im Herbst 1988 bei der internationalen Zuckerrübenerntevorführung in Seeligenstadt. Alle namhaften europäischen Hersteller waren zu den Proberodungen angetreten.

Der neue ROPA - Bunkerköpfroder erzielte beste Abreinigungsergebnisse bei schonender Rübenbehandlung und geringst möglichem Bodendruck. Die Fachwelt horchte auf, der Wettbewerb ahnte den neuen Konkurrenten am Markt.

 

Um den immer größer werdenden Ansprüchen in Leistung und Produktivität gerecht zu werden wird 1992 der bis dahin weltgrößte Bunkerköpfroder mit 35 m³ (22 to) Bunkerinhalt konzipiert. Auf der Erntevorführung in Seligenstadt wird diese 3-achsige Maschine der Öffentlichkeit vorgestellt. Sowohl die Kunden als auch die Fachwelt sind begeistert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im selben Jahr wird bei der Maus die Aufnahmebreite von 6,7 m auf 8,3 m erhöht.

1996 wird die Kettenaufnahme bei der Maus von der Walzenaufnahme abgelöst. Das patentierte Zwickwalzensystem ermöglicht es, den abgereinigten Schmutzanteil auf die gesamte Aufnahmebreite zu verteilen.

 

1998 ist das Entstehungsjahr des euro-Tigers und der euro-Maus. Eine mit mehr Komfort ausgestattete Kabine ermöglicht beste Einsicht auf die Arbeitsaggregate und freie Rundumsicht zur Orientierung im Arbeitsablauf. Die ausgefeilte Elektronik übernimmt die Steuerung und Überwachung der mechanischen Abläufe. Verbesserungen in der Hydraulik und beim Dieselmotor erhöhen die Leistung und Einsatzsicherheit der Maschine

 

 

 

 

 

 

 

 

Um die Wendigkeit des euro-Tigers zu erhöhen wird 2001 der Knickwinkel von 15° auf 30° erweitert. So kann auch auf kleinen Vorbeeten sehr schnell gewendet werden. Höchste Flächenleistungen pro Stunde und geringste Rodekosten pro Hektar sind die Folge. Da der erste Siebstern genau unter dem Knickgelenk angebracht ist, kann er stets den vollen Rübenstrom vom Siebband optimal aufnehmen.

 

Herzstück eines jeden Zuckerrübenvollernters ist das Rodeaggregat. Seine Leistungsfähigkeit bestimmt die Geschwindigkeit der Maschine. So werden im Jahr 2005 nach Versuchen im Vorjahr die ersten neuentwickelten PR-Rodeaggregate in Serie gebaut.

Kennzeichen sind ein höherer Durchsatz bei geringster Verstopfungsgefahr in einem erweiterbaren Baukastensystem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls seit dem Jahr 2005 wird der euro-Tiger V8 in Serie gefertigt. Umfangreiche Neuentwicklungen, insbesondere im Bereich der Steuerungs- und Regelungstechnik in Verbindung mit einem neuartigen Hydraulikkonzept und elektronischer Load-Sensing-Anlage machen den euro-Tiger V8 zum weltweit leitungsfähigsten Rübenvollernter. Auch die überbreiten Rodeaggregate aus der PR-XL Baureihe kommen erstmals außerhalb von Europa, in den USA und in Kanada zum Einsatz.

 

 

 

Für extrem verunkrautete Rübenfelder mit schwierigen Rode- bedingungen und klebrige Schwarzerdeböden, entwickelte ROPA  in 2006 ein neues Schlegleraggregat, passend zum verstopfungsfreien PR-Rodeaggregat. 4 in der Spur versetzte Tasträder sorgen auch auf unebenen Feldern für eine gleichmäßige Höhnführung dieses robusten Schleglers. In einem runden Schneckenkanal fördert eine vergrößerte Blattschnecke mit Ihren massiven und kantigen Windungen auch enorme Blatt- und Unkrautmengen nach links auf den Blattteller.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Straßentransport der Rodeaggregate aus der PR-XL Baureihe hat ROPA im Jahr 2006 ein neuartiges Transport und Koppelsystem entwickelt. Die (über-) bereiten Roder werden auf den öffentlichen Verkehrswegen in einem druckluftgebremsten Transportwagen längs, mit hoch geschwenktem Schlegler, hinter dem euro-Tiger V8 gezogen.

 

 

 

2006 zur Int. Maschinenvorführung in Seligenstadt wurde erstmals die neu entwickelte euro-Maus 3 vorgestellt. Im schlüssigen Gesamtkonzept dieses neuen Reinigungsladers fusionieren praxiserprobte und ausgereifte Komponenten aus dem euro-Tiger V8 mit den neuesten technischen Innovationen aus dem Hause ROPA. Mit der euro-Maus 3 hat ROPA neue Maßtäbe im Bezug auf Bedienerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Wartungskomfort gesetzt. Ein praxisoptimiertes Farbbedienterminal mit aktiver Zustandsüberwachung, integrierte Datenerfassung sowie ein wirkungsgradmaximiertes Antriebskonzept sind nur ein Paar von der Vielzahl an Innovationen welche die euro-Maus 3 in sich vereint.

 

 

 

 

 

 

 

 

2007 - Zahlreiche Detailverbesserungen beim euro-Tiger V8-3 steigern dessen Wirtschaftlichkeit und Effizienz und sorgen für noch mehr Komfort bei der professionellen Rübenernte.

2007 - Serienstart der euro-Maus 3. Zahlreiche neue Praxislösungen wie das RABS System mit Transponder in Vergindung mit der ins Terminal integrierten Druchlaufwaage für die beleglose Rübenlogistk werden auf der Agritechnica vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

ROPA Hausvorführung 2008 - Roden im Schnee und begeisterte Gäste. Trotz der winterlichen Witterungsverhältnisse und Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen weit über fünftausend Besucher nach Sittelsdorf zur Hausvorführung. Neben der Vorführung wurde bei ROPA auch das gemütliche Beisammensein ganz groß geschrieben. In den wohnlich beheizten Werkshallen fanden die zahlreichen Besucher Zeit und Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt.

 

 

2009 - Mit der ROPA NawaRo-Maus lässt sich die Effizienz in der Logistikkette von Biogasanlagen wesentlich steigern. Häckselgut wie Maissilage, GPS (oder Hackschnitzel) werden mit der euro-NawaRoMaus von der (Feldrand-) Miete aufgenommen und auf großvolumige Straßentransportfahrzeuge (LKW`s) überladen. Die Überladeleistung der euro-NawaRoMaus beträgt etwa 10 bis 15 m³ pro Minute, die Aufnahmebreite beträgt derzeit 8 m. Wesentlicher Vorteil des Konzeptes ist die Trennung der Häckselkette im Feld von der Logistik auf der Straße.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ROPA hat zur Agritechnica 2009 den Prototypen der neuen Generation des selbstfahrenden Reinigungsladers für Zuckerrüben mit neuartigem und breiterem Aufnahmekonzept erstmals vorgestellt. Zur Zuckerrübenkamagne 2010 wird ROPA eine Vorserie mit begrenzter Stückzahl auflegen und im harten Praxiseinsatz ausgiebieg testen.

 

Die größte und spektakulärste Maus aller Zeiten.  ROPA präsentiert 2010 eine völlig neue Generation des selbstfahrenden Reinigungsladers für Zuckerrüben mit völlig neuen Dimensionen und über 10,2 Meter breitem Aufnahmesystem. Im absolut auf Leistung und Effizienz abgestimmten Gesamtkonzept fusionieren praxisorientierte Entwicklung mit den neuesten technischen Innovationen aus dem Hause ROPA. Durch den eigens von Hermann Paintner entwickelten und über 9 Meter langen Gegengewichtsarm ist die neue Maus unverkennbar und bietet selbst bei verlängerter Überladeweite höchste Standsicherheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besucheransturm zur ROPA Hausvorführung 2010. Mit deutlich mehr als 10.000 Besuchern hatte die Hausvorführung der ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH in Sittelsdorf einen absoluten Rekordbesuch zu verzeichnen. Das riesige Besucherinteresse übertraf selbst die kühnsten Erwartungen. Das trockene  Wetter, die große Vielfalt, sowie die Präsentationen des bisher größten Rübenreinigungsladers, der ROPA euro-Maus 4 und der völlig neuartigen Biogasanlage, bei der aus Zuckerrüben Energie gewonnen wird, sorgten für die hohe Anziehungskraft dieser größten Veranstaltung in der ganzen Region. 

 

 

 

2011 - Vorstellung des neuen Köpfrodebunker ROPA euro-Tiger V8-4. Der effiziente euro-Tiger V8 erledigt alle zur Erne notwendigen Arbeitsvorgänge wie das Köpfen, Roden und Reinigen der Rüben. Über einen Ring-elevator werden die Zuckerrüben schonend in den Bunker mit einem Ladevolumen von mehr als 40 m³ gefördert. In weniger als einer Minute wird der Bunker komfortabel per Automatikfunktion entladen. Der neue Micro-Topper mit Schnittsträrkenautomatik ist fortan bei ROPA serienmäßig. Zu tief geköpfte Rüben werden konsequent vermieden. Eine Entwicklung, die Landwirte und Maschienenbetreiber gleichermaßen erfreut      

   

 

2011 - Serienstart euro-Maus 4. Die neue Generation des selbstfahrenden Reinigungsladens geht in die Serienfertigung. Mit der neuen euro-Maus 4 bekräftigt ROPA wieder einmal seine unangefochtene Führungsrolle in herstellung und Vertrieb von selbstfahrenden Reinigungsladern.

 

2012 - ROPA präsentiert den Prototypen des zweiachsigen Rübenroders zzur Beet Europe. Der neue 2-Achser heißt euro-Panther und reiht sich vom Namen her ein in die Familie der Raubkatzen. Nach 18 Jahren Pause produziert ROPA wieder zweiachsige Rübenroder mit einem visionären Konzept. Zahlreiche Neuentwicklungen beim zweiachsigen Köpfrodebunker von ROPA führen zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit und zu erhöhten Tagesleistungen bei  der effizienten und vor allem bodenschonenden Ernte von Zuckerrüben.

 

 

  

 

 

2012 - Mehr als 12.000 internationale Besucher kamen um die Neuheiten von ROPA live im Einsatz zu sehen – Hermann Paintner fährt seinen ersten Rübenroder aus dem Jahr 1972. Ein umfangreiches Programm mit großer Vielfalt, sowie die Präsentation des neuen ROPA 2-Achser euro-Panther mit Hangausgleich, der ROPA-euro-Maus 4 und die Maschinenparade mit 7 Rübenerntemaschinen aus Sittelsdorf zugleich im Feldeinsatz, sorgten für großes Interesse. Neben der Vorführung war das gemütliche Beisammensein bei ROPA ganz groß geschrieben. In den wohnlich beheizten Werkshallen mit deutlich vergrößerter Bewirtungsfläche und Bar fanden die Besucher Zeit, sich untereinander auszutauschen.

 

   

2013 - Premiere ROPA Panther als Serienmodell zur AgriTechnica. ROPA verpasst seinem neuen Zweiachser „extra große Pfoten“, einen automatischen Radlast- und Hangausgleich mit Wankstabilisierung, ein extra langes Entladeband sowie zahlreiche weitere Innovationen. Das neue Bedienkonzept R-Concept in der neudesignten R-Cab setzt erneut Maßstäbe unter den selbstfahrenden Erntemaschinen. Die Summe an Neuentwicklungen im Panther resultiert in gesteigerten Tagesleistungen und einer Reduzierung der Betriebskosten, bei gleichzeitig vereinfachter Wartung und Instandhaltung. Der Maschinenführer genießt einen gesteigerten Fahr- und Bedienkomfort bei zugleich wirtschaftlicher, schonender und effizienter Ernte der Zuckerrüben.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013 - Erstmals wurden die beiden ROPA Kartoffelroder Keiler 1 und Keiler 2 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Keiler 2 ein zweireihig gezogener Kartoffelroder mit neuem Gesamtkonzept.

 

Der ROPA Keiler 1 ist ein gezogener einreihiger Kartoffelroder mit wahlweise 4,3 to oder 6,1 to Bunker. Speziell entwickelt für Kunden mit gesteigerten Anforderungen an höchste Qualität (Speisekartoffeln) bei zugleich gründlicher und extrem schonender Reinigung und hervorragender Krauttrennung. Über eine Load-Sensing Eigenhydraulik werden unter anderem die Igelbänder vollhydraulisch in der Drehzahl angepasst.

 

Der ROPA Keiler 2 ist ein komplett neu entwickelter Kartoffelroder. Eine teleskopierbare Achse mit extra großen 750/60R 30.5 oder optional 800/45 R 30,5 Reifen ermöglicht auf der Straße die Einhaltung von 3,00 Meter Transportbreite und im Feld, durch Ausschieben der Spur auf 3,50 Meter, eine stark verbesserte Standsicherheit. Dadurch ergibt sich eine gesteigerte Sicherheit für das Personal auf dem Verlesetisch, da auch in extrem schwierigem Gelände die Gefahr des Umkippens um ein vielfaches reduziert wird.